Filmkritiken

Jam-Session der Bilder

Die Filmemacherin Laura Israel, Vertraute von Robert Frank, legt über den grossen Schweiger ein sprechendes Biopic vor. «Don't Blink», ihr Film über Kunst und Kreativität, ist ein Kunstwerk für sich.

Laura Israels Dokumentation über den grossen Künstler und Schweiger Robert Frank ist Punkrock auf Celluloid. (Bild: PD)

Er ist der Letzte seiner Art. Der Letzte seiner Zeit. Allen Ginsberg, tot, Jack Kerouac, tot. Doch der Bilder-Beatnik lebt, Robert Frank arbeitet noch immer. Gibt es Superlative, die man für ihn noch nicht gefunden hat? Bis vor kurzem wohl nicht. Doch jetzt bringen filmische Fieberkurven seine Anhänger dazu, ihn in neuem Licht zu sehen. Der Dokumentarfilm «Don't Blink – Robert Frank» folgt dem Autor des heute kultisch verehrten Buches «The Americans» (1958), blickt ihm über die Schulter, auf seinen Arbeitstisch, in sein Studio, in sein immenses Film- und Fotoarchiv – und sucht nach einer Antwort, indem er eine Frage stellt. Was ist Kreativität? [ weiter ]

Links